Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten! Licht aus Bethlehelm!

Ich wünsche euch fröhliche Weihnachtstage mit einem strahlenden Lichtergruß aus Bethlehelm!





Samstag, 22. Dezember 2012

Leben und Mission Jesus Jeshua Isa



Jesus war ein Meister, der mit einer Aufgabe geboren wurde, nämlich mit der Mission, Liebe, Barmherzigkeit und Mitgefühl im Herzen der Menschen wiederherzustellen.
Er war weder an die eigene Person gebunden, noch beachtete er Freude oder Sorgen, Verlust oder Gewinn. Er hatte ein Herz, das auf den Ruf der Qual antwortete, und er wanderte durch das Land und predigte die Lehre der Liebe. Sein Leben war ein Opfer für die Erhebung der Menschheit.
Wie die meisten Sucher suchte er das Göttliche [zunächst] in der gegenständlichen Welt. Aber er erkannte bald, daß die Welt ein kaleidoskopartiges, von der eigenen Vorstellungskraft geschaffenes Bild ist, und strebte danach, Gott in sich selbst zu finden. Sein Aufenthalt in den Klöstern des Himalaya, in Kashmir und anderen Zentren des östlichen Asketentums und der philosophischen Erforschung, gab ihm größeres Gewahrsein.
Nach der anfänglichen Einstellung, ein Botschafter Gottes zu sein, konnte er sich selbst nun als Sohn Gottes bezeichnen. Die Bindung der Beziehung [zu Gott] wurde stärker: sein "Ich" war nicht länger ein getrenntes Wesen oder Licht; das Licht wurde Teil seines "Ich".
Unter dem vorherrschenden Körperbewußtsein war er ein Botschafter [Gottes]. Mit aufsteigendem Herz-Bewußtsein fühlte er eine größere Gottesnähe und Zuneigung und so erscheint in diesem Zustand die Sohn-Vater-Bindung natürlich.
Später, nachdem sich das âtman-Bewußtsein gefestigt hatte, konnte Jesus erklären: „Ich und mein Vater sind eins“.
Die drei Stadien können auch so beschrieben werden: Zunächst „Ich bin im Licht“, dann „Das Licht ist in mir“ und schließlich: „Ich bin das Licht“.
Diese Stadien können mit den in der Vedischen Philosophie beschriebenen verglichen werden: dem Dualismus (dvaita), dem qualifizierten Nicht-Dualismus (visishtadvaita) und dem reinen Nicht-Dualismus (advaita). Das endgültige Stadium ist dasjenige, in dem alle Dualität abgelegt worden ist. Das ist die Essenz aller religiösen Disziplinen und Lehren.
Jesus wurde vom Volk als Christus verehrt, da es in seinen Gedanken, Taten und Worten keine Spur von Ego entdecken konnte. Er war ohne Neid oder Haß, er war erfüllt von Liebe und Barmherzigkeit, Demut und Mitgefühl.
Jesus usprünglicher Name war Isa, welcher, wenn man die Buchstaben umstellt, Sai ergibt. Isa und Sai, beide bedeuten „Ishvara“, Gott, das Ewig-Absolute, Sein-Bewußtsein-Glückseligkeit (sat-cit-ânanda).
In den tibetanischen Manuskripten des Klosters, in dem Isa einige Jahre verbrachte, wird der Name Isha geschrieben, was „Herr aller Lebewesen“ bedeutet.

aus der Ansprache Sathya Sai Babas vom 25.12.1978
Deutsche Übersetzung aus dem Englischen: Susanne von Stamm